Dr. Richard David Precht

image

Jahrgang 1964, ist Philosoph, Publizist und Bestseller-Autor. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte sowie Germanistik und promovierte 1994 an der Universität Köln. Von 1992 bis 1995 war er dort als wissenschaftlicher Assistent tätig. Seitdem arbeitet Dr. Precht für nahezu alle großen deutschen Zeitungen und Sendeanstalten. Seit 1995 schreibt er für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die ZEIT, und Literaturen über kulturelle, philosophische und ethische Themen. Er war Fellow bei der „Chicago Tribune“. Der gebürtige Solinger veröffentlichte bislang zwei Romane und drei Sachbücher und erhielt für seine journalistische Arbeit mehrere Auszeichnungen, darunter im Jahre 2000 den Publizistenpreis für Biomedizin. Sein autobiographisches Buch „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“ wurde 2008 für das Kino verfilmt. „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ ist der amüsante und schräge Titel des Philosophie-Buches, das schnell zum Bestseller wurde. Zuletzt ist von ihm das Buch „Liebe. Ein unordentliches Gefühl“ erschienen. In Talkshows und Diskussionsrunden ist er aufgrund seiner hellsichtigen wie unterhaltsamen Beiträge ein geschätzter Gast und Gesprächspartner.

Prof. Dr. Philipp Stoellger

image

Jahrgang 1967, seit 2007 Ruf auf die ordentliche Universitätsprofessur (W3) für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock. Seit 2009 ist Professor Dr. Stoellger Mitglied im Vorstand der Ge- sellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft; berufen durch Bischof Wolfgang Huber in den EKD- Beirat „Führen und Leiten in der Kirche“; Federführend im Antrag auf die Profillinie 4 „Wissenskulturen“ der Universität Rostock. Professor Dr. Stoellger ist Institutsvorsteher des 2007 gegründeten Instituts für Bildwissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock. Sein Studium begann 1987 mit einem Stipendium der Universität Göttingen/ Theologisches Stift, ein zweites Stipendium erhielt er vom Evangelischen Studienwerk Villigst. U.a. wurde Professor Dr. Stoellger zum wissenschaftlichen Assistenten am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ingolf U. Dalferth an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich. Im Jahre 2008 wurde er Vorstandsmitglied des Profilelements, Wissenskulturen ́ der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock; nominierter Sprecher des GRK-Antrags ,Deutung – Macht – Differenz ́; Exzellenzmodul bewilligt mit ZLWWG; Aufnahme als Modulverantwortlicher in den NFS Medialität/Zürich (Chr. Kiening). Zahlreiche Veröffentlichungen.

Wolfgang Tiefensee

Wolfgang Tiefensee

Jahrgang 1955, ist Abgeordneter des Deutschen Bundestages und ehemaliger Bundesverkehrsminister. Nach dem Abitur 1973 Ausbildung zum Facharbeiter für Nachrichtentechnik; 1975 Wehrdienst als Bausoldat (Verweigerung Dienst mit der Waffe); 1979 Studienabschluss als Ingenieur für industrielle Elektronik; 1979 bis 1986 Entwicklungsingenieur für Forschung und Entwicklung im VEB Fernmeldewerk Leipzig; 1982 Berufsbegleitendes Postgradualstudium zum Fachingenieur für Informatik im Bauwesen; 1986 bis 1990 Entwicklungsingenieur an der Technischen Hochschule Leipzig; 1988 Berufsbegleitendes Studium mit Abschluss Diplomingenieur für Elektrotechnik; 1989 bis 1990 Politische Arbeit am Runden Tisch Leipzig, Berufung als Stadtrat ohne Ressort, kurzzeitig Stadtverordneter; 1990 Amtsleiter des Schulverwaltungsamtes; 1992 Stadtrat (Dezernent) für Schule und Bildung der Stadt Leipzig; 1994 Bürgermeister und 1. Stellvertretender des Oberbürgermeisters, Dezernent für Jugend, Schule und Sport. 1995 Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD); 1998 Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages; 2001 bis 2005 Vizepräsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages; 2002 bis 2004 Präsident des Städtenetzwerkes EUROCITIES; im April 2005 Wiederwahl zum Oberbürgermeister der Stadt Leipzig; von November 2005 bis Oktober 2009 Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

Gert Scobel

image

Jahrgang 1959, seit 2008 Moderator und Redaktionsleiter der Sendung „scobel“ bei 3sat. Er studierte Theologie und Philosophie in Frankfurt am Main, wo er 1983 das Diplom ablegte, und Berkeley (Kalifornien). Nach einer Lehrtätigkeit an der University of San Francisco folgten vielfältige journalistische Aufgaben u.a. beim FAZ-Magazin, dem HR, der ARD. Von 1995 bis 2007 Moderator der Sendung „Kulturzeit“ bei 3sat, von 2001 bis 2003 zusätzlich Moderator des ARD-Morgenmagazins, von 2004 bis 2008 außerdem Moderator des Denk-Magazins „delta“ bei 3sat. Zahlreiche Preise wie den Deutschen Fernsehpreis 1999 und den Grimme-Preis 2005.

image